Ungewöhnliche Finanzierungswege

Banken haben bekanntlich den Igel in der Tasche, wenn man sich dort aus einer schwierigen Situation heraus Geld leihen möchte. Basel II legt den Banken auch enge Fesseln an.

 

Eine Lösung kann vielleicht der sogenannte P2P Kredit sein. Geld von privaten Geldgebern an private Geldnehmer.

Bei Auxmoney sprechen über 4000 ausgezahlte Kredite dafür, dass das System auch klappt.

Das Risiko der Geldgeber kann dabei durchaus auch bei z.B. 20 Privatleuten liegen, die jeweils 500 EURO für einen Kredit von 10 000 EURO verleihen.

Mehr erfahren Sie unter 

http://jetzt-kredit-beantragen.blogspot.com 

 

Dort finden Sie eine Anleitung zur Antragstellung, dort können Sie aber auch sehen, wie andere Kreditsuchende Ihren Antrag formulieren.

 

Reinhard Göddemeyer

zwangsversteigerung am 15.4.12 13:51, kommentieren

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Ihr Reinhard Göddemeyer

2 Kommentare Reinhard Göddemeyer am 14.4.12 08:55, kommentieren

Senden Sie uns Ihre Presseartikel

Sie sind Autor und suchen noch eine Möglichkeit zum publizieren Ihrer Presseartikel ?

Wir bieten Ihnen eine Kooperation an.

Senden Sie uns Ihre Artikelvorschläge per Mail an Durchblick-Schuldnerhilfe@gmx.de 

 

Ihr Reinhard Göddemeyer

Reinhard Göddemeyer am 14.4.12 08:23, kommentieren

Information Beratung und Hilfe bei Immobilienproblemen

Sie haben ein Problem mit einer Heuschreckenbank aus USA ? Die Forderungen wurden ohne Ihre Zustimmung an Amerikaner abgetreten ?

 Die wollen jetzt mit Ihrem Objekt richtig Kasse machen ?

Weitere ausführliche Informationen und Gerichtsurteile zu diesem Thema finden Sie im www.Rechtshilfeportal.de; indem Sie dort in das Suchfeld das Wort Schrottimmobilien eingeben.

 

Ihr Admin

1 Kommentar Admin am 8.5.07 17:27, kommentieren

Dressurvideo

2 Kommentare zwangsversteigerung am 15.1.07 20:57, kommentieren

Bargeld wurde abgeschafft !

Die Bestimmungen über die Sicherheitsleistung wurden neu geregelt und das Bargeld im Versteigerungstermin abgeschafft.

Bieter müssen damit rechnen, dass im Versteigerungstermin eine Sicherheitsleistung in Höhe von 10 % des festgesetzten Verkehrswertes verlangt wird. Ab dem 16. Februar 2007 kann die Sicherheitsleistung nur noch durch

  • einen von einem Kreditinstitut ausgestellten Verrechnungsscheck,
  • eine Bürgschaft eines Kreditinstituts oder
  • vorherige Überweisung an die Gerichtskasse

erbracht werden.

Eine Sicherheitsleistung durch Barzahlung ist dann ausgeschlossen.


Der Scheck darf frühestens am dritten Werktag vor dem Versteigerungstermin ausgestellt werden.

Bei der vorherigen Überweisung auf das Konto der zuständigen Gerichtskasse müssen angegeben werden:

  1. der Name des Amtsgerichts
  2. das Aktenzeichen des Verfahrens
  3. das Stichwort "Sicherheit"
  4. der Tag des Versteigerungstermins

Der für die Versteigerung verantwortliche Rechtspfleger wird dann unmittelbar von der Gerichtskasse über die Einzahlung informiert. Nur wenn diese Mitteilung der Gerichtskasse im Termin vorliegt, gilt die Sicherheitsleistung als erbracht! Nach dem Versteigerungstermin wird die nicht benötigte Sicherheitsleistung unverzüglich von der Gerichtskasse zurück überwiesen.

zwangsversteigerung am 15.1.07 02:31, kommentieren

Die Restschuldbefreiung ist die Lösung bei Überschuldung !

Inr Partner im Insolvenzrecht
www.Insopont.de und
www.Durchblick-Schuldnerhilfe.info

zwangsversteigerung am 13.1.07 16:47, kommentieren

Sie haben Schulden ? Wir haben die Lösung !

Das Verbraucherinsolvenzverfahren kann auch für Sie die Lösung sein. Mehr Informationen erfahren vom Verein Durchblick-Schuldnerhilfe e.V.
www.Durchblick-Schuldnerhilfe.info

zwangsversteigerung am 13.1.07 16:34, kommentieren

Schuldenberatung durch gewerblich tätige Regulierer

Abgezockt ?

Gerade Hausbesitzer, die in der Versteigerung stehen, bekommen Post von gewerblichen "Regulierern".

Angeboten werden dabei mitunter Umschuldungen, die Nachfinanzierung von Rückständen aber auch die knallharte Terminsbeeinflussung im Gericht gegen Geld !

Werbesprüche:

Für 2000 Euro bar auf die Hand lasse ich jeden ZV Termin platzen !


zwangsversteigerung am 13.1.07 07:24, kommentieren

Anwalt in Eisenhüttenstadt

Die Kanzlei befasst sich intensiv mit dem Zwangsversteigerungsrecht. 

Rechtsanwalt
Maximillian Zarembski
Eisen-Hüttenstadt
033 64/73 36 96

Homepage

zwangsversteigerung am 13.1.07 08:46, kommentieren

Interessengemeinschaften Anlegerschutz

Alleine kann es teuer werden - daher bündeln viele Betroffene Ihre Interessen in Interessengemeinschaften.

Hier erfahren Sie welche Interessengemeinschaften in Sachen Anlegerschutz vorhanden sind.

Sollte eine IG hier fehlen so können Sie die gerne nachtragen.

Deutsche Anleger Stiftung
Schutz für geschädigte Kapitalanleger

Vorstandsvorsitzende Christiana Franke
Pettenkoferstr.40
80336 München
Tel: 089- 59 94 76 44
Fax: 089- 59 94 76 45

E-Mail: Vorstand@DeutscheAnlegerStiftung.de

 

2006 – OLG Bremen: Falschberatung durch Laien als Anlageberater

Das Hanseatische Oberlandesgericht in Bremen hat in einer aktuellen Entscheidung zu der Frage Stellung genommen, ob Laien als Anlagevermittler auch für Beratungsfehler haften können.

Nach der Entscheidung des OLG Bremen kommt dann zwischen einem Anlageinteressenten und einem Anlagevermittler ein Auskunftsvertrag mit Haftungsfolgen zustande, wenn der Interessent deutlich macht, dass er, bezogen auf eine bestimmte Anlageentscheidung, die besonderen Kenntnisse und Verbindungen des Vermittlers in Anspruch nehmen will und der Anlagevermittler die gewünschte Tätigkeit beginnt.

Der Auskunftsvertrag verpflichtet den Vermittler dann zu richtiger und vollständiger Information über die tatsächlichen Umstände, die für den Anlageentschluss des Interessenten von besonderer Bedeutung sind.

Aufgrund der Bremer Entscheidung kann somit auch eine in Anlagegeschäften unerfahrene Person einen Auskunftsvertrag abschließen, für den entsprechende Haftungsfolgen gelten.

Der Anlagevermittler muss grundsätzlich vorab eigene Informationen hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit der Kapitalanlage und der Bonität des Kapitalsuchenden einholen.

Liegen dem Vermittler dazu keine objektiven Daten vor oder verfügt er mangels Einholung entsprechender Informationen insoweit nur über unzureichende Kenntnisse, so muss er das dem Anlageinteressenten offen legen.

Unterlässt er dies und geht das eingesetzte Kapital verloren, ist der Vermittler zum Schadensersatz verpflichtet.

Anleger, die sich ebenfalls falsch beraten fühlen, sollten fachkundigen Rat einholen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter

Deutsche Anleger Stiftung
Pettenkoferstr. 40
80336 München

Kontakt@DeutscheAnlegerStiftung.de


Fax:  089 - 59 94 76 45
Tel.: 089 - 59 94 76 44

1 Kommentar zwangsversteigerung am 13.1.07 09:24, kommentieren

Das Thema Zwangsversteigerung spielt in dieser Kanzlei eine besondere Rolle.

Dieses Büro hat sich auf das Immobilien- und Mietrecht und das Recht der Zwangsversteigerung spezialisiert.

Als Gläubiger, Bietinteressent oder Eigentümer einer Immobilie in der Zwangsversteigerung ist die Beauftragung eines Rechtsanwaltes mit entsprechender Spezialisierung stets anzuraten.

Rechtsanwalt
Carsten Wilke

Klettenbergstraße  13
60322  Frankfurt am Main

Telefon
069 / 91 50 99 - 20
Fax
069 / 91 50 99 - 29
www.carsten-wilke.de
Email
mail@carsten-wilke.de

1 Kommentar zwangsversteigerung am 13.1.07 08:40, kommentieren

Die angeordneten Versteigerungstermine werden von den Rechtspflegern aufgrund einer bestehenden Vorschrift veröffentlicht.

Im Amtsblatt des Regierungspräsidenten.

Im Internet.

In der Tageszeitung.

Beispiele:

NRW   www.zvg.nrw.de

Thüringen: http://www.thueringen.de/olg/infothek20.html

zwangsversteigerung am 13.1.07 12:15, kommentieren

Kredita nach USA verkauft "Heuschrecken"

Sehen Sie hier den Filmbeitrag des NDR dazu.

Film

 

 

zwangsversteigerung am 13.1.07 08:12, kommentieren

Der Anwalt als Schuldnerberater

Berater des Schuldners im Zwangsversteigerungsverfahren werden gelegentlich als "Versteigerungsverhinderer" tituliert (z.B. von Martin Ertle, Probleme mit "Versteigerungsverhinderern", Rpfleger 2003, 14 ff.). Dies ist irreführend. Die Bedeutung, aber auch die Grenzen anwaltlicher Schuldnerberatung werden dabei verkannt.

Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass die Gewährleistung des Eigentums ebenso wie die Freiheit ein elementares Grundrecht ist. Das Bekenntnis zum Eigentum ist eine Wertentscheidung des Grundgesetzes von besonderer Bedeutung für den sozialen Rechtsstaat. Der Gewährleistung des Eigentums kommt von Verfassungs wegen die Aufgabe zu, dem Träger des Grundrechtes einen Freiheitsraum im vermögensrechtlichen Bereich zu sichern und dem Einzelnen damit eine Entfaltung und eigenverantwortliche Gestaltung des Lebens zu ermöglichen; insoweit steht die Eigentumsgarantie in einem inneren Zusammenhang mit der Garantie der persönlichen Freiheit. Der Schutz des Eigentums muss sich nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts in einem sozialen Rechtsstaat auch und gerade für den sozial Schwachen durchsetzen. Denn dieser Bürger ist es, der dieses Schutzes um seiner Freiheit willen in erster Linie bedarf. Bei der Zwangsversteigerung wird durch staatliche Gewalt in das durch Artikel 14 Absatz 1 Satz 1 des Grundgesetzes geschützte Eigentum des Schuldners eingegriffen. Die verfassungsrechtliche Eigentumsgarantie will aber den konkreten Bestand des Eigentums in der Hand des Eigentümers sichern. Ihr kommt von Verfassungs wegen die Aufgabe zu, dem Träger des Grundrechts einen Freiheitsraum im vermögensrechtlichen Bereich zu erhalten und dem Einzelnen damit eine Entfaltung und eigenverantwortliche Lebensgestaltung zu ermöglichen. Diese Garantiefunktion beeinflusst nicht nur die Ausgestaltung des materiellen Vermögensrechts, sondern wirkt auch auf das zugehörige Verfahrensrecht ein. Dies gilt auch für die Durchführung von Zwangsversteigerungen, bei denen der Staat im Interesse des Gläubigers schwerwiegende Eingriffe in das verfassungsrechtlich geschützte Eigentum des Schuldners vornimmt. Ein solcher Eingriff erscheint zwar gerechtfertigt, wenn und soweit er dazu dient, begründete Geldforderungen des Gläubigers zu befriedigen. Zugleich sind aber auch die Belange des Schuldners zu wahren, für den zumindest die Möglichkeit erhalten bleiben muss, gegenüber einer unverhältnismäßigen Verschleuderung seines Grundvermögens um Rechtsschutz nachzusuchen.

Die anwaltliche Beratung und Vertretung des Schuldners mit dem Ziel, eine Versteigerung seines Immobilieneigentums zu verhindern, ist daher nicht nur legal, sondern auch legitim.

Der Rechtsberater und -vertreter des Schuldners kann mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln eine Versteigerung in der Regel letztlich nicht verhindern, sondern allenfalls verzögern. In welchem Umfang ihm dies gelingt, hängt häufig auch davon ab, ob Gläubiger oder Gericht fehlerhaft agieren und damit Anträge oder Rechtsbehelfe ermöglichen, die im Ergebnis dem Schuldner Zeit verschaffen.

Auch insoweit gilt, dass erfahrungsgemäß der frühzeitig eingeschaltete Anwalt bessere Ergebnisse erzielen kann.

Vor und nach der Einleitung des Zwangsversteigerungsverfahrens scheuen sich die Schuldner erfahrungsgemäß häufig Kontakt mit ihren Gläubigern aufzunehmen. Dieses Verhalten ist verständlich, aber auch schädlich. Daher hat der Anwalt in vielen Fällen die Rolle eines Vermittlers zwischen dem Schuldner und seinen Gläubigern zu übernehmen.

Der vom Anwalt erreichte Zeitgewinn ist aber nur dann sinnvoll, wenn er dazu genutzt werden kann, die Voraussetzungen für eine Einigung mit der Gläubigerseite oder für eine Befriedigung derselben zu schaffen. Nur dann trägt die Tätigkeit des Anwalts ihren Teil dazu bei, eine Versteigerung zu verhindern.

Dies ist dann letztlich auch im Interesse des Gläubigers, da auf diese Weise eine Lösung erzielt wird, die auch für ihn akzeptabel ist. Bei einer Zwangsversteigerung verlieren nämlich oft alle - auch die Gläubiger -, abgesehen vom Schnäppchenjäger.

Daher erachte ich meine Tätigkeit für den Schuldner in einem Zwangsversteigerungsverfahren dann für sinnvoll, wenn eine realistische Chance besteht, dass entweder eine Zwangsversteigerung der Immobilie durch eine Einigung mit der Gläubigerseite oder Befriedigung derselben vermieden werden kann, oder zumindest die Chance besteht, dass die Immobilie in dem Mandanten genehme Hände gelangt. Ansonsten ist ein möglichst hoher Erlös anzustreben.

Rechtsanwalt Dr. Stehmann
Hardt 11 / Gladbacher Str. 3
40764 Langenfeld

Telefon: 02173/23044  oder 23045 Fax: 02173/21149 eMail: info@rechtsanwalt-stehmann.de

1 Kommentar zwangsversteigerung am 13.1.07 08:37, kommentieren

Dr. Karl-Alfred Storz

Rechtsanwälte
Fischer, Storz, Zander & Collegen
Rotebühlplatz 15
70178 Stuttgart
Tel: 0711-666633
Fax: 0711-6666345
E-Mail:
kastorz@rae-fcs.de
Internet:
www.rae-fcs.de

Rechtsanwalt Dr. Karl-Alfred Storz hat zunächst in mehr als 20-jähriger Tätigkeit in einer Großsparkasse umfangreiche Erfahrungen auf den Gebieten Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung, Unternehmensgründung, -Finanzierung, -Sanierung und -Insolvenz gesammelt und sich dann 1991 in Stuttgart als Rechtsanwalt selbständig gemacht. Seither sind seine Tätigkeitsschwerpunkte die Zwangsversteigerung und -verwaltung sowie die Teilungsversteigerung. Auf diesen Gebieten ist Dr. Storz bundesweit tätig und hat hierzu bekannte Bücher (siehe "Buchempfehlung") und zahlreiche Aufsätze veröffentlicht. Bekannt geworden ist er auch durch seine Seminare zur Zwangsversteigerung/-verwaltung und Teilungsversteigerung bei Banken, Sparkassen und Rechtsanwälten, die er seit über 30 Jahren regelmäßig hält.


1 Kommentar zwangsversteigerung am 13.1.07 08:34, kommentieren

Heinen und Biege Dortmund

Das Landgericht Dortmund hat von der Staatsanwaltschaft die Anklage gegen die Verantwortlichen der Immobilienfirma Heinen und Biege zugeleitet bekommen.

Diese hatte im Umfeld der Badenia Immobilien Verkäufe sogenannter Steuersparimmobilien eingefädelt und abgewickelt.

Link:

www.schrottimmobilien.de

 

PRESSEMITTEILUNG der Kanzlei Baum, Reiter & Collegen aus Düsseldorf -

Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat aktuell bekannt gegeben, dass sie gegen die ehemali­gen Geschäftsführer des Vertriebsunternehmens Heinen & Biege GmbH Anklage erhoben hat. Grund für die Anklage ist nach Mitteilung der Staatsanwaltschaft der Verdacht, dass die vielfach unerfahrenen Käufer von Eigentumswohnungen als Kapital beim Erwerb der Objekte systematisch über den Wert der Wohnungen und die Rendite

aus einem Mietpool getäuscht wurden. Im Kaufpreis haben sich nach den Feststellungen der Staatsanwaltschaft diverse Provisionen und Abgaben verborgen, die an die Vermittler und an die finanzierende Bausparkasse Badenia in Karlsruhe weitergeleitet wurden und für den Erwerber nicht er­kennbar waren.

Für die Rechtsanwälte Baum, Reiter & Collegen, die mehrere Hundert Geschädigte des Ba­denia-Skandals vertreten, erklärt der Rechtsanwalt und ehemalige Bundesinnenminister Gerhart R. Baum zur Anklageerhebung der Staatsanwaltschaft Dortmund:

Für den "Badenia-Skandal" bedeutet die Anklage der StA Dortmund nun einen Durch­bruch und ein ermutigendes Signal für die Geschädigten. Es ist die erste Anklage nach langen strafrechtlichen Ermittlungen. Auch andere Ermittlungsbehörden, v.a. die Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschaftskriminalität in Mannheim, die gegen Verantwortliche der Badenia ermittelt, sollten sich durch dieses Beispiel aufgefordert fühlen, ihre Verfahren nun ebenfalls zur Anklage zu bringen. Die Feststellungen der StA Dortmund, wonach Provisionen und Abgaben an die Badenia Bestandteil des Be­truges gewesen sein sollen, sind auch den anderen Verfahren zugrunde zu legen.

Rechtsanwalt Dr. Julius F. Reiter erklärt zu den Auswirkungen der Anklage auf die Schaden­ersatzansprüche der Anleger:

Für die laufenden zivilrechtlichen Klageverfahren gegen die Badenia bedeutet die An­klageschrift der StA Dortmund aufgrund der aktuellen Rechtsprechung des BGH, dass die arglistige Täuschung der Anleger durch den Vertrieb nachgewiesen ist. Es wird nach der Rechtsprechung des BGH vermutet, dass die Badenia hiervon Kenntnis hatte. Die Anklage dürfte sich auch auf das im März 2007 zu erwartende Grundsatzur­teil des BGH zur Haftung der Badenia auswirken.

Rückfragen richten Sie bitte an:

Rechtsanwälte Baum, Reiter & Collegen, Benrather Schlossallee 121, 40597 Düsseldorf,

Tel.: 0211 / 836 805-70, Fax: 0211 / 836 805-78, e-mail:
info@kanzlei-reiter.de, www.kanzlei-reiter.de

Unsere Kanzlei heißt seit Januar 2007 Baum, Reiter & Collegen.


Mit freundlichen Grüßen

Dr. Julius F. Reiter

Rechtsanwalt

1 Kommentar zwangsversteigerung am 13.1.07 07:19, kommentieren

Hausbesitzer nach USA verkauft

Verraten und verkauft: Wie Banken "schlechte" Kunden loswerden

"Die haben uns fertig gemacht", schimpft Elke Niederhaus und meint damit eine der größten deutschen Hypothekenbanken, die Eurohypo. Die Bank hatte nämlich ihr Baudarlehen an amerikanische Investoren verkauft. Der Grund: das Darlehen war ein sogenanntes "notleidendes Baudarlehen". Davon sprechen Fachleute, wenn die Kreditnehmer Probleme mit der Rückzahlung der Raten haben. Das war auchbeim Ehepaar Niederhaus so.

Zwangsverwaltung und Zwangsversteigerung

Für Jürgen und Elke Niederhaus aus Osnabrück war das Sylvesterfest 2004 der Beginn einer finanziellen Katastrophe. Kurz vorher hatten sie erfahren, dass die Eurohypo, Spezialist für Baudarlehen, für das Haus der Eheleute die Zwangsverwaltung und Zwangsversteigerung beantragt hatte.

Die Eheleute waren im Jahre 2002 mit einer Quartalsrate in Höhe von 3.600 Euro in Rückstand geraten. Zwar hatten sie seitdem das Darlehen wieder regelmäßig bedient, aber die säumige Rate nicht beglichen. Doch statt den noch ausstehenden Betrag bei der anstehenden Anschlussfinanzierung einfach mitzufinanzieren, kündigte die Eurohypo Mitte Dezember 2004 das Darlehen zum Jahresende. Die Eheleute sollten auf einen Schlag die Restschuld von 88.000 Euro begleichen. Weil die Eurohypo parallel auch die Einsetzung eines Zwangsverwalters und die Zwangsversteigerung beantragt hatte, bekamen die Eheleute auch bei anderen Banken keine Anschlussfinanzierung. Erst Ende November 2005, drei Tage vor dem Zwangsversteigerungstermin, konnten Elke und Jürgen Niederhaus durch einen teuren Privatkredit die Zwangsversteigerung abwenden.

Durch Gerichtskosten, Zwangsverwaltergebühren, höhere Zinsbelastungen und abgesprungene Käufer ist den Eheleuten ein Schaden von mehreren 10.000 Euro entstanden. Frau Niederhaus erlitt einen Nervenzusammenbruch, der 62-jährige Kaufmann Jürgen Niederhaus hat den Glauben an die Seriosität von Banken verloren, denn bei dem Versuch, sich aus der finanziellen Bredouille zu befreien, warf die Eurohypo den Eheleuten systematisch Knüppel zwischen die Beine. So sieht das jedenfalls Jürgen Niederhaus. Was er nicht verstehen kann: Schon der Antrag auf Zwangsversteigerung scheint ihm völlig überzogen. Ein Gutachten des Amtsgerichts Osnabrück hatte nämlich den Wert der Immobilie (eine Dachgeschosswohnung, ein Ladenlokal und vier Garagen, alle Objekte in eigenen Grundbüchern eingetragen) auf insgesamt 264.000 Euro taxiert. Die Restschuld bei der Eurohypo betrug aber nur 88.000 Euro. Dennoch beantragte die Eurohypo die Zwangsversteigerung für das gesamte Objekt. Somit konnten die Eheleute Niederhaus sich nicht mehr entschulden, zum Beispiel durch den Verkauf der Wohnung.

Kunden aussortiert - Bilanz aufpoliert

Dass die Eheleute wegen einer vergleichsweise geringen Schuld in ihrer Existenz bedroht wurden, ist kaum nachvollziehbar. Markt hat die Eurohypo um eine Stellungnahme gebeten. Die Antwort: Schweigen. Es ist aber zu vermuten, dass die Eurohypo ihre Bilanz optisch auffrisieren wollte. Deshalb hat sie 14.000 notleidende Baukredite, sogenannte "Non Performing Loans" (NPL), in einem Paket zusammengefasst und an eine amerikanische Firma, die Delphi LLC verkauft. Hinter den 14.000 Darlehen stehen etwa 14.000 Eigenheimfinanzier mit einem Kreditvolumen von 2,4 Milliarden Euro. Die Delphi, eine gemeinsame Tochter der Eurohypo und der Citibank, geht nun mit fragwürdigen Methoden gegen klamme Eigenheimfinanzierer vor.

Die Eurohypo - kein Einzelfall

Eine Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young aus dem Jahre 2005 schätzt das Volumen notleidender Kredite auf zirka 250 Milliarden Euro in Deutschland. Mit der "Bereinigung" ihres Kredit-Portfolios von "faulen Krediten" ist nicht nur die Eurohypo beschäftigt. Auch andere große Baufinanzierer haben in den vergangenen Jahren große Pakete mit "Non Performing Loans" an amerikanische Investoren verkauft, zum Beispiel die Aareal Bank, AHBR-Bank, Dresdner Bank, Hypo Real Estate oder die HypoVereinsbank. Zu den Aufkäufern zählen so bekannte Namen wie Goldman Sachs, JP Morgan, Merrill Lynch, Lehman Brothers und Lone Star.

Verbraucherschützer warnen

"Wer ein Baudarlehen hat, das an einen amerikanischen Investor verkauft wurde, muss sich warm anziehen" meint Arno Gottschalck von der Verbraucher-Zentrale Bremen. Selbst kleine Störungen im Kreditverlauf würden genutzt, um mit der großen Keule Zwangsversteigerung zu drohen. Was den Verbraucherschützer besonders wurmt: Im Vorfeld der Verkäufe an die Investoren wurden die meisten Eigenheimfinanzierer von ihrer Bank nicht gefragt, ob sie die Kundendaten an die potentiellen Käufer weitergeben dürfen. "Hier wird massiv das Bankgeheimnis verletzt" beklagt sich Verbraucherschützer Gottschalck.

Filmbeitrag dazu

2 Kommentare zwangsversteigerung am 13.1.07 08:08, kommentieren

Stiftung Warentest zu Schrottimmobilien

Rund 300 000 Anleger haben beim Kauf von so genannten Schrottimmobilien herbe Verluste erlitten. Viele von ihnen stehen vor dem Ruin. Bislang hat der Bundesgerichtshof (BGH) die meisten Klagen abgewiesen. Doch jetzt setzt sich die EU-Kommission für die Opfer der Banken-Machenschaften ein. In einer Stellungnahme äußerten die Brüsseler Spitzenbeamte herbe Kritik am obersten deutschen Zivilgericht. Dort werde nach Schema F ohne Rücksicht auf Verbraucherschutz geurteilt, moniert die EU-Kommission. Jetzt hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) zu entscheiden.

zwangsversteigerung am 13.1.07 07:57, kommentieren

Wikipedia "Schrottimmobilien"

http://de.wikipedia.org/wiki/Schrottimmobilie

zwangsversteigerung am 13.1.07 07:55, kommentieren